## Fortbewegung in Amsterdam Amsterdam verfügt über ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, betrieben von GVB (Straßenbahnen, Busse, Metro) und NS (Züge). Das Straßenbahnnetz ist das wichtigste Verkehrsmittel im Stadtzentrum. Die meisten Straßenbahnen sind Niederflurfahrzeuge und rollstuhlgerecht, obwohl einige ältere Haltestellen Spalten zum Bahnsteig aufweisen. Die Metro ist mit Aufzügen an allen Stationen vollständig barrierefrei. Busse haben Rampen. Radfahren dominiert Amsterdam, was für Rollstuhlfahrer auf gemeinsam genutzten Wegen Herausforderungen schafft. Das größte Hindernis in Amsterdam ist nicht das Verkehrssystem selbst, sondern die Straßen zwischen den Haltestellen. Kopfsteinpflaster, steile Grachtenbrücken mit Stufen und schmale Gehwege voller abgestellter Fahrräder machen den "letzten Meter" zum schwierigsten Teil jeder Fahrt.

Wichtigste Erkenntnis

Die Metro und die meisten Straßenbahnen sind barrierefrei. Planen Sie Ihre Route so, dass Sie Kopfsteinpflasterstraßen und Grachtenbrücken ohne Rampen vermeiden. Die GVB-App zeigt den Barrierefreiheits-Status jeder Haltestelle an. Für Grachtenbrücken-Überquerungen prüfen Sie die Brücken-Barrierefreiheitskarte der Gemeente Amsterdam.

## Verkehrsmittel-Guides ## Schnellvergleich
Verkehrsmittel Rollstuhlgerecht Am besten für Vorab buchen
Metro Ja, alle Stationen Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen Nein
Straßenbahnen Die meisten Linien (Niederflur) Innenstadtfahrten Nein
Busse Ja, alle Linien Außenbezirke Nein
TCA Rollstuhltaxi Ja, mit Rampe ausgestattet Tür-zu-Tür-Transport Empfohlen
NS-Zug Ja, gekennzeichnete Plätze Fernverkehr und Flughafen Empfohlen (NS-Assistenz)
Grachtenfahrt Einige Anbieter Sightseeing Empfohlen

Planungstipp

Laden Sie die GVB-App (kostenlos, auf Englisch verfügbar) vor Ihrer Reise herunter. Sie zeigt den Echtzeit-Barrierefreiheitsstatus für Straßenbahn- und Metrohaltestellen an. Der Reiseplaner 9292.nl hat ebenfalls einen Barrierefreiheitsfilter für die Routenplanung mit ausschließlich barrierefreien Haltestellen.