Dieselbe Sprache sprechen (fast)

Englischsprachige Besucher gehen vielleicht davon aus, dass sie in London alles verstehen werden. Aber britisches Englisch verwendet für viele Dinge andere Wörter, die für Reisende mit Behinderung wichtig sind. Wenn Sie diese Begriffe vor Ihrer Ankunft kennen, vermeiden Sie Verwirrung.

Britische vs. amerikanische Begriffe

Britisches Englisch Amerikanisches Englisch Anmerkungen
LiftElevatorSchilder in Bahnhöfen und Gebäuden sagen "lift" (Aufzug)
PavementSidewalkWo Fußgänger gehen (Gehweg)
KerbCurbRand des Gehwegs (Bordstein)
Toilet / LooRestroom / Bathroom"Bathroom" bedeutet ein Raum mit Badewanne (Toilette)
QueüLineBriten nehmen das Anstehen ernst (Warteschlange)
ChemistPharmacy / DrugstoreBoots ist die größte Kette (Apotheke)
Way OutExitWird auf allen Underground-Schildern verwendet (Ausgang)
Zebra crossingCrosswalkGestreifter Fußgängerüberweg (Zebrastreifen)
Pelican crossingSignal-controlled crosswalkHat Drückknopf und akustische Signale (Ampelübergang)
Ground floorFirst floorBritisches Erdgeschoss = deutsches Erdgeschoss
Return ticketRound-trip ticketWichtig beim Kauf von Zugtickets (Hin- und Rückfahrkarte)
Single ticketOne-way ticketFür Busse und Züge (Einzelfahrkarte)

Wichtige Begriffe zur Barrierefreiheit

Diese Begriffe begegnen Ihnen häufig, wenn Sie sich im barrierefreien London bewegen:

  • Blü Badge: Der britische Behindertenparkausweis. Wird auf dem Armaturenbrett eines Fahrzeugs angebracht.
  • RADAR key: Ein Universalschlüssel, der über 10.000 verschlossene barrierefreie Toiletten im ganzen Vereinigten Königreich öffnet. Details finden Sie in unserem Leitfaden zu barrierefreien Toiletten.
  • Changing Places: Große barrierefreie Toiletten mit Deckenlifter und Wickelliegen in Erwachsenengrösse. In großen Einrichtungen zu finden.
  • Step-free: Der britische Begriff für rollstuhlgerechte Wege, besonders im U-Bahn-Netz.
  • Mind the gap: Die berühmte Warnung vor dem Spalt zwischen Zug und Bahnsteigkante. Dieser Spalt kann für Rollstuhlfahrer an einigen Stationen erheblich sein.
  • Turn-up-and-go: Ein Service bei National Rail, bei dem Sie ohne Vorausbuchung erscheinen können und das Personal Ihnen beim Einsteigen hilft.
  • Boarder: Mitarbeiter, der Rollstuhlfahrern mit einer Rampe beim Einsteigen in den Zug hilft.

Wie Sie um Hilfe bitten

Briten sind im Allgemeinen höflich und hilfsbereit, schätzen aber Höflichkeit im Gegenzug. Einige nützliche Sätze:

  • "Excuse me, is there step-free access to the platform?" (Entschuldigung, gibt es einen stufenfreien Zugang zum Bahnsteig?)
  • "Could you tell me where the nearest accessible toilet is?" (Könnten Sie mir sagen, wo die nächste barrierefreie Toilette ist?)
  • "Is there a ramp I could use?" (Gibt es eine Rampe, die ich benutzen kann?)
  • "Would you mind holding the door?" (Würden Sie bitte die Tür aufhalten?)
  • "Could I have a seat, please? I have a hidden disability." (Könnte ich bitte einen Sitzplatz haben? Ich habe eine nicht sichtbare Behinderung.)

Sie müssen Ihre Behinderung nicht ausführlich erklären. Eine einfache, direkte Bitte funktioniert am besten.

Das Sonnenblumen-Band

Wenn Sie eine nicht sichtbare Behinderung haben, sollten Sie ein Sonnenblumen-Band (Sunflower Lanyard) tragen. Dieses grüne Band mit gelben Sonnenblumen signalisiert dem Personal, dass Sie möglicherweise mehr Zeit oder Unterstützung benötigen. Es ist im gesamten Londoner Nahverkehrsnetz, an Flughäfen und bei großen Sehenswürdigkeiten weithin bekannt. Sie können es kostenlos an den meisten Londoner Flughäfen und vielen Bahnhöfen erhalten.

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