Überblick
Der Checkpoint Charlie war der berühmteste Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin während des Kalten Krieges (1961 bis 1989). Heute steht eine Nachbildung des Kontrollhäuschens in der Mitte der Friedrichstraße, und das Maürmuseum daneben dokumentiert Fluchtversuche und die Geschichte der Berliner Maür. Der Außenbereich am Grenzübergang ist vollständig barrierefrei. Das Museum selbst ist "Teilweise Barrierefrei", da es sich über mehrere miteinander verbundene Gebäude erstreckt, mit Stufen zwischen einigen Bereichen, engen Fluren und begrenzter Aufzugabdeckung. Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer können die Hauptausstellungsstücke besichtigen, erreichen aber nicht jeden Raum.
Anreise
- U-Bahn: Der Bahnhof Kochstraße (U6) ist am nächsten gelegen. Achtung: Dieser Bahnhof hat keinen Aufzug. Der nächste stufenfreie U-Bahnhof ist Stadtmitte (U6, U2), von dort sind es 7 Minuten Rollzeit nordwärts entlang der Friedrichstraße auf einem flachen Gehweg.
- Bus: Die Linie M29 hält an der Kochstraße/Checkpoint Charlie. Auf dieser Linie verkehren Niederflurbusse mit Rampen.
- Mit dem Rollstuhl aus dem Zentrum von Mitte: Der Checkpoint Charlie ist 15 Minuten Rollzeit südlich vom Brandenburger Tor entlang der Friedrichstraße erreichbar. Der Weg ist flach und gepflastert.
Der U-Bahnhof Kochstraße hat keinen Aufzug. Nutzen Sie stattdessen den U-Bahnhof Stadtmitte (U6, U2), der 7 Minuten Rollzeit vom Checkpoint Charlie entfernt ist, entlang der flachen Friedrichstraße.
Barrierefreiheit
Außenbereich am Grenzübergang
- Die Nachbildung des Kontrollhäuschens, die Informationstafeln und der Fotospot befinden sich auf der Friedrichstraße in einem erweiterten Fußgängerbereich. Die Oberfläche ist flaches Pflaster. Dieser Bereich ist vollständig barrierefrei und kostenlos.
- Das berühmte Schild "You Are Leaving the American Sector" ist am Kontrollhäuschen in einer Höhe angebracht, die vom Rollstuhl aus sichtbar ist.
- Dieser Bereich wird besonders mittags sehr voll. Personen in Kostümen bieten kostenpflichtige Fotos an und können den Weg blockieren.
Maürmuseum
- Der Museumseingang hat eine kleine Rampe (etwa 5 cm Stufe). Das Personal kann bei Bedarf helfen.
- Ein Aufzug im Inneren verbindet die Hauptetagen, erreicht aber nicht jede Ebene. Einige Räume erfordern das Überwinden von 3 bis 5 Stufen.
- Die Flure in einigen Bereichen sind schmal (stellenweise unter 90 cm), was für breitere Rollstühle eng sein kann.
- Die Hauptausstellungsräume zu Fluchtversuchen, Grenzgeschichte und Dokumenten des Kalten Krieges sind über den Aufzug erreichbar.
- Das Museum ist dicht mit Artefakten, Dokumenten und Exponaten bestückt. Die Navigation durch volle Räume kann herausfordernd sein.
Barrierefreie Toiletten
Barrierefreie Toiletten befinden sich im Erdgeschoss des Museums nahe dem Eingang. Die Einrichtungen haben Haltegriffe, aber der Raum ist relativ kompakt. Für eine geräumigere barrierefreie Toilette bietet das nahegelegene Kaufhaus Galeries Lafayette (Friedrichstraße 76-78, 5 Minuten nördlich) bessere Einrichtungen.
Tipps für Besucherinnen und Besucher mit Behinderung
- Menschen mit Behinderung erhalten ermäßigten Eintritt (aktuelle Preise auf der Website). Eine Begleitperson kann mit entsprechendem Nachweis kostenlos eintreten.
- Besuchen Sie den Ort am frühen Morgen (vor 10:00 Uhr), um den größten Andrang zu vermeiden, sowohl draußen als auch im Museum. Der Bereich am Grenzübergang wird gegen Mittag sehr voll.
- Der Außenbereich am Grenzübergang ist auch ohne Museumsbesuch einen Halt wert. Sie können die Nachbildung des Kontrollhäuschens sehen, die historischen Markierungen lesen und Fotos machen, ohne Eintritt zu bezahlen.
- Die BlackBox Kalter Krieg, eine Ausstellung auf der gegenüberliegenden Straßenseite, ist ein neürer, modernerer Ausstellungsraum. Er ist vollständig stufenfrei und behandelt ähnliche Themen zum Kalten Krieg. Prüfen Sie, ob die Ausstellung während Ihres Besuchs geöffnet ist.
- Achten Sie auf Personen in Militärkostümen, die kostenpflichtige Fotos anbieten. Sie sind aufdringlich, aber Sie sind nicht verpflichtet, darauf einzugehen.
- Planen Sie 1 bis 2 Stunden für das Museum ein. Die barrierefreien Bereiche decken die wichtigsten Ausstellungsstücke ab.
- Mehrere Cafes und Restaurants an der Friedrichstraße nahe dem Grenzübergang haben stufenfreien Zugang. Achten Sie auf Hinweisschilder zur Barrierefreiheit oder fragen Sie das Personal.
Praktische Informationen
- Adresse
- Friedrichstraße 43-45, 10117 Berlin
- Öffnungszeiten
- Täglich 9:00-22:00 Uhr
- Eintritt
- 17,50 EUR/Erwachsene (ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung)
- Webseite
- Offizielle Webseite
- Zuletzt überprüft
- March 2026
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